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Turm der Martin-Luther-Kirche fertig saniert

Festkonzert z. Wiedereinweihung am 19. 5., 20 Uhr

16.05.2017

Bereits seit Herbst 2016 wird das Gerüst am Turm der Martin-Luther-Kirche etappenweise zurückgebaut. In der Zwischenzeit wurden unter anderem
 geschädigte Fugen ausgebessert, fehlende oder zerstörte Sandsteinbauteile neu angefertigt und versetzt sowie zahlreiche Vierungen als lokale Reparatur von Fehlstellen oder Oberflächenschäden in die Fassadenfläche eingesetzt (Fa. Sächsische Steinrestaurierung GmbH, Dresden);
 das Geläut saniert, ein neues Joch für die große Glocke gefertigt und der Geläutantrieb auf Linearantrieb umgestellt (Magnetfeld) (Glockentechnik und Turmuhren Dipl.-Ing. Wolfgang Schmid, Berlin);
 Glockenebene und Fenster als Vogel- und Steinwurfschutz mit Netzen versehen (Fa. Eisenwaren Thomas Langer, Breitenbrunn);
 Holzböden im Hauptturm und in den Nebentürme sowie das Dach unterm Glockenstuhl saniert (Zimmerei Ronald Müller, Mücka);
 Verblechungen am Kirchturm, Stehfalzdeckung aus Kupfer für das Dach unter dem Glockenstuhl angebracht (Klempnerei und Kupferschmiede Herrn Rötzschke);
 Blitzschutz- (Blitzschutz Müller, Arnsdorf) und Elektroarbeiten (Elektrobau Dresden Ost) in den Kirchtürmen ausgeführt;
 die Turmuhr saniert und Viertelstundenschlag wieder eingerichtet (Uhrentechnik Andreas Vogler, Dresden);
 Bleiglasfenster aufgearbeitet (Glaswerkstatt Körner, Dresden);
 Tischlerarbeiten (Tischlermeisterin Erika Rothe-Püschner, Görlitz) und Malerarbeiten (Fa. Raum- und Fassadengestaltung Ralph Glasewald, Dresden) beendet;
 der Innenausbau der Notenbibliothek beendet (Fa. Holzvision Dresden) und deren Holzboden aufgearbeitet (Hausservice Reinhard Gierisch).

All diese Baumaßnahmen kosten insgesamt etwa 1,7 Millionen Euro. Da die Martin-Luther-Kirche als "national bedeutsames Baudenkmal" gilt, kamen Fördermittel unter anderem vom Bundesministerium für Kultur und Medien sowie natürlich von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens. Mehr als 200.000 Euro muss die Gemeinde insgesamt an Eigenmitten aufbringen. Sie sammelt dafür weiterhin Spenden.