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14.03.2017

Mehrere Dresdner Kirchgemeinden beteiligen sich an den "Internationalen Wochen gegen Rassismus" vom 16. März bis 6. April 2017 in Dresden. Sie stehen unter dem Motto "100 \% Menschenwürde - zusammen gegen Rassismus". So findet am Samstag, 18. März, 9.30 Uhr, im Gemeindehaus Dresden-Gruna, Bodenbacher Str. 24, ein Theaterworkshop statt unter dem Motto "Worte finden - zum Umgang mit Alltagsrassismus und rechtspopulistischen Äußerungen". Beteiligt in der Vorbereitung sind dabei u. a. das Ökumenische Informationszentrum (ÖIZ) und das Kulturbüro. Am Sonntag, 19. März, 20.15 Uhr, gibt es im Gemeindezentrum an der Trinitatiskirchruine eine Vernissage zur Ausstellung "Leben ohne Rassismus - in Sachsen und überall". Beteiligt ist wiederum das ÖIZ und STUBE Sachsen.

Die Ausstellung der Bibelgesellschaft "Gott hat den Fremden lieb" wird am Freitag, 31. März, 19 Uhr, in der Stephanuskirche Dresden-Zschachwitz eröffnet werden. Die Schicksale „prominenter“ Fremder in der Bibel von Abraham und Sara über Josef, Mose und Rut bis zu Jesus und der ersten Christen zeichnet der erste Teil der Ausstellung nach. Bleibend aktuelle Gebote zum Schutz von Fremden bringt der zweite Teil zur Sprache. Der dritte Teil entfaltet das biblische Konzept der Gastfreundschaft - als Verheißung und Denkanstoß für die Gegenwart. Die Ausstellung ist zweisprachig (deutsch-englisch) gestaltet. Sie wird bis 12. April dort zu sehen sein.

Die Kreuzkirchgemeinde lädt unter dem Motto "mEAT and grEAT - Wie schmeckt die Welt?" vor allem Jugendliche an zwei Donnerstagabenden (23. 3., 30. 3., 18 bis 20 Uhr) zum Kochen und sich austauschen ins Haus an der Kreuzkirche 6 ein. Um Anmeldung wird gebeten an Theresa.rossenbach@evlks.de
Mitveranstalter ist neben der Kreuzkirchgemeinde der Arbeitskreis "Wir sind bunt" des Gymnasiums Bürgerwiese. An zwei öffentlichen Terminen laden wir außerdem junge Menschen ein, an unserer Veranstaltung teilzunehmen.
Am 23. März geht es konkret um die Frage, was Kultur ist, und wie sie uns prägt. An diesem Abend soll spielerisch eine unbekannte Kultur entdeckt werden und dabei auch über die eigene(n) Kultur(en) ins Gespräch gekommen werden.

Am 30. März sollen dann kulinarische Unterschiede und Gemeinsamkeiten erforscht und beim gemeinsamen Kochen und Essen weiter vertieft ins Gespräch gekommen werden.
Hierbei können weitere nachfolgende Projekte besprochen und geplant werden.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen der "Wochen gegen Rassismus" ist frei.

Im November rief Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert die Dresdnerinnen und Dresdner auf, sich an den Aktionswochen zu beteiligen, um "zu zeigen, wofür die Mehrheit steht: Für ein friedliches, solidarisches Miteinander in einem Dresden, in dem allen Einwohnern, unabhängig ihrer nationalen, kulturellen, religiösen oder sozialen Zugehörigkeit, ein sicheres Leben in Würde und Gerechtigkeit" möglich ist.